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Integration eines Doppelkupplungsgetriebemodells in ein Fahrzeugmodell unter Modelica
Bearbeiter: Felipe Montero
Betreuung: Henrik Isernhagen
- Beginn: Mai 2007
- Ende: Oktober 2007
Problemstellung: Die Vorteile eines Handschaltgetriebes und eines Automatikgetriebes lassen sich in einem Doppelkupplungsgetriebe vereinigen. Das Doppelkupplungsgetriebe ist ein lastschaltbares Getriebesystem, welches Schaltungen ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Es besteht aus zwei voneinander unabhängigen Teilgetrieben und zwei parallelen Kupplungen. Grundsätzlich ist ein Teilgetriebe unter Last und im anderen Teilgetriebe ist der nächste Gang vorgewählt, aber nicht geschaltet. Trotz ausgereifter Regelung kann es beim Fahren zu Schwingungen auf der Getriebeausgangswelle kommen. Das Ziel ist diese zu automatisiert auswerten zu können. Um nicht nur von realen Messdaten abhängig zu sein, wird hierfür ein Modell eines Doppelkupplungsgetriebes in einem Fahrzeugmodell benötigt.
In einer vorangegangen Projektarbeit wurde bereits ein Modell eines Doppelkupplungsgetriebes und einer zugehörigen Steuerung entwickelt. Die Ansteuerung beinhaltet dabei sowohl den Automatikmodus als auch einen manuellen Schaltmodus ("`Tiptronic"'). Das Gesamtmodell funktioniert bereits in einer einfachen Testumgebung. Für die Integration in ein höherwertiges Fahrzeugmodell muss das Getriebemodell erweitert bzw. verändert werden. Aufgabe: In diesem Projekt ist das bestehende Modell eines Doppelkupplungsgetriebes in ein höherwertiges Fahrzeugmodell unter Modelica/Dymola zu integrieren. Ziel ist das Abfahren bzw. die Simulation von verschiedenen Fahrzyklen mit Geschwindigkeitsvorgaben. Ein Hauptaugenmerk ist hier die Verbindung Motor und Getriebe, da diese sich beim Anfahren und Schalten gegenseitig in der Ansteuerung beeinflussen.
Auszuführende Arbeiten:
- Erstellung eines ProjektplansEinarbeitung in das bestehende Modell und Thematik Doppelkupplungsgetriebe
- Einarbeitung in Modelica und Dymola
- Integration des bestehenden Doppelkupplungsgetriebemodells in ein höherwertiges Fahrzeugmodell
- Test des Gesamtmodells anhand von Fahrzyklussimulationen
- Bewertung und Vergleich auf reales Schaltverhalten
- Dokumentation und Präsentation der Arbeit