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Modellierung und Simulation eines Kfz-Antriebstrangs mit Kurbelwellen-Startergenerator
Bearbeiter: Christian Schoepe,
Betreuer: Dietmar Winkler
- Beginn: Februar 2009
- Ende: Mai 2009
Aufgabe: Im Rahmen des Projektes ist ein Simulationssystem zu erstellen, mit dem der Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges bezüglich Verbrauch optimiert werden kann. Es ist dabei eine Betriebsstrategie für ein (Mild)-Hybridfahrzeug zu entwickeln, so dass der Verbrauch minimal wird. Hierzu ist der Ansatz der Verlustleistungsminimierung zu verfolgen. Bei der Implementierung der Strategie muss die Möglichkeit zur Automatisierung der Optimierung beachtet werden. Die Modellierung und Simulation erfolgt mit der objektorientierten Programmiersprache Modelica. Zur Verfügung steht hierzu die grafische Bedienoberfläche Dymola. Im ersten Schritt ist ein bereits vorhandenes Modell eines Fahrzeuges um einen Starter-Generator, die notwendigen Kupplungen und einen Fahrer zu erweitern. Darüber hinaus sind bereits in Simulink erstellte Modelle (z.B. Batterie, Verbrauchsberechnung) nach Modelica zu konvertieren. Anschließend wird die Betriebsstrategie des Fahrzeuges in Form eines so genannten virtuellen Steuergerätes (Soft-ECU) ergänzt. Exemplarisch soll anhand eines Fahrzyklus (z.B. New European Driving Cycle oder Stadtfahrt) das Potenzial des Fahrzeuges im Vergleich zu einem konventionen Antrieb abgeschätzt werden.
Voraussetzungen:
- Vorlesung Modellbildung und Echtzeitsimulation technischer Systeme (VL 0430 L318), Programmierkenntnisse, Grundlagen Verbrennungsmotor und Kraftfahrzeug.
- Für die Abarbeitung des Projektes gelten die Bedingungen und Vorgehensweisen aus dem Dokument "Leitfaden zu den Projekten Messdatenverarbeitung, Simulation und Technische Diagnose".
- Das Projekt ist in einem Team mit maximal 3 Mitgliedern zu bearbeiten.