direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Signalverarbeitung zur Klopferkennung

Ziel des Forschungsvorhabens „Störgeräusche in Klopfregelsystemen“ ist, den Einfluss verschiedener Motorkomponenten auf den Körperschall am Motor und den dabei möglichen Einfluss auf das Klopfsensorsignal zu ermitteln. Ein weiteres Ziel bestand darin, den auftretenden Einfluss von Störungen im Klopfsensorssignal bei der Klopferkennung durch den Einsatz verschiedener Verfahren  der Signalverarbeitung zu reduzieren.

Im ersten Schritt wurden Messungen mit umfangreichen Bauteilvariationen an einem Motor vorgenommen, um bekannte Störquellen in das Klopfsensorsignal einzubringen. Bei der sich anschließende Auswertung der Messdaten wurden verschiedene Methoden angewendet. So wurde zur Ermittelung der Bauteileinflüsse ein DoE Modell erstellt. Mit diesem Modell können die Einflüsse und Wechselwirkungen der verschiedenen Motorkomponenten auf das Klopfsensorsignal ermittelt werden.
Eine weitere Möglichkeit ist die Auswertung der Körperschallsignale im Zeit-Frequenz-Bereich. Auf diese Weise konnte ermittelt werden, welche Komponente zu welchem Zeitpunkt eine Anregung im Körperschall erzeugt.
Anschließend wurden Verfahren der Signalverarbeitung zur Störunterdrückung untersucht. Bei den vorhandenen Geräuschen handelte es sich um eine klopfende Verbrennung und eine Anregung durch ein Bauteil als Störung. Die untersuchten Verfahren sind in der Lage, den Einfluss von Störungen durch Bauteile auf das Klopfsensorsignal zu unterdrücken.
Einerseits wurde ein Verfahren der Blinden Quellentrennung eingesetzt, um verschiedene Geräusche aus an zwei unterschiedlichen Stellen gemessenen Körperschallsignalen voneinander zu trennen. In den zwei geschätzten Signalen ist in einem Signal die Störung und im anderen Signal die klopfende Verbrennung zu finden.
Als weitere Methode wurde das nichtlineare MOSH Filter eingesetzt, um den Störeinfluss im Signal zu unterdrücken. Damit können die Störeinflüsse unterdrückt werden und eine Standard Klopfapplikation durchgeführt werden, welche mit dem gestörten Signal nicht möglich gewesen wäre.

Lupe

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

«September 19»
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30      

Prof. Dr.-Ing. Clemens Gühmann
+49 30 314-29393
Gebäude EN
Raum EN539

Webseite

Ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter Stefan Lachmann
-
-
Raum -